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PRAXIS

Wie sieht die Praxisausbildung aus

Idealerweise beginnt die Praxisausbildung, wenn etwa die Hälfte der Theorieausbildung absolviert ist. Unsere Fluglehrer beraten Sie gerne über die einzelnen Möglichkeiten und können auch individuelle Programme zusammenstellen.

 


Die Ausbildung umfasst gemäss den europäischen Richtlinien mindestens 45 Flugstunden. Erfahrungsgemäss braucht es aber ein wenig mehr. Für die PPL-Ausbildung benutzen wir die zweisitzige Diamond DA20. Auf Wunsch kann aber auch schon mit der vierplätzigen Robin DR401 geschult werden. Zu Beginn der Flugausbildung werden Sie mit dem Flugzeug, dem Flugplatz und der Umgebung vertraut gemacht. Auf mehreren Flügen erlernen Sie die Grundlagen des Fliegens wie Horizontalflug, Steigflug, Sinkflug, Kurvenflug usw. Auch das Anwenden von Checklisten ist ein wesentlicher Bestandteil. Weiter geht es mit den Standardverfahren rund um den Flugplatzbereich, das heisst Start, Anflug und Landung, gefolgt von Notverfahren und Notlandeübungen.

Anschliessend wird das Gelernte mit weiteren Übungen gefestigt. Danach folgen die ersten Solo-Flüge, der Höhepunkt überhaupt in der Ausbildung. Der Fluglehrer wird irgendwann mal sagen: «Nach der nächsten Landung steige ich aus, du kannst das jetzt alleine.» Ein Erlebnis, das jedem Flugschüler für immer bleiben wird! Ungefähr bei Halbzeit der Ausbildung beginnen die Überland- und Navigationsflüge mit und ohne Fluglehrer. Auch das Fliegen im Gebirge mit all seinen Spezialitäten wird mehrmals trainiert. Gut vorbereitet wird Ihr Fluglehrer Sie anschliessend zur Prüfung anmelden. Ein Experte des Bundesamtes für Zivilluftfahrt wird Ihnen dann in einem definierten Flug die Prüfung abnehmen. Und somit wäre das auch schon geschafft! Sie sind Privatpilot und dürfen losfliegen.